Das Fahrrad! Die Welt und ich 

Es geht ein Licht auf!

Es geht ein Licht auf! Besonders zur dunklen Jahreszeit ist eine vernünftige Beleuchtung am Bike das A und O. Mein Cruiser Bike hat leider keine feste Beleuchtung und ich muss mich immer mit mobilen Batterie-Akkulampen behelfen. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Batterie-Akkulampen schlecht sind, vielmehr ist es die Dauer, wie lange eine solche Leuchte durchhält bis das sie wieder geladen, oder durch neue Batterien ersetzt werden muss. In der Regel halten die Akkus/Batterien von der Frontleuchte ca. 2-3 Stunden. Danach wird sie sehr schnell immer schwächer. In binnen 10 min ist dann auch Schluss mit Licht! Der Akku der Rückleuchte hält hingegen bis zu 7 Std. Danach muss der Akku ca. 3 Stunden geladen werden, damit er wieder seine volle Energie zu Verfügung stellen kann.

Ding – Dong. Es klingelt. Der freundliche Postbote bringt mir mein erwartetes Päckchen. Ich möchte heute eine neue Frontleuchte „Für Fest“ am Cruiser anbringen. Auch ein fester Anschluss am Akku soll umgesetzt werden, damit ich mir für die nächsten Touren keine Gedanken mehr machen muss.

 

 

 

 

Ich entnehme die Frontleuchte dem Päckchen und das erste was mir auffällt: Eine nicht erwartete gute Qualität und das gerade mal für knapp unter 10 EUR. Aber ist das Licht auch ausreichend?

Ich spanne meinen Cruiser auf dem Fahrradständer und löse zunächst die Verbindung zwischen Akku und Motor. Danach schraube ich unter dem Rad einen Deckel ab, der mich zum Controller vom Pedelec führt.

 

 

 

 

Hier suche ich zunächst die Bezeichnung vom Controller und suche mithilfe des WWW welche Kabel für das Licht vorgesehen sind. Schnell werde ich fündig, auch wenn es vielmehr Glück war. Glück dahingehend, dass der Controller nebst Beschreibung der erste Suchtreffer war und die Tatsache, das an diesem Controller überhaupt ein Licht angeschlossen werden kann. Das spart mir nämlich eine Menge Zeit! Denn, ich muss 1. Nicht „selber“ für eine Stromversorgung sorgen und 2. Kann das Licht dann auch über das Display gesteuert werden.

Ich montiere die Leuchte an die Lenkstange. Eine Gummieinlage aus einer Sanitär – Rohrschelle dient mir als Differenzstück, den die Befestigung der Leuchte ist für Lenkstangen gedacht die einen wesentlich größeren Durchmesser haben. Mit ein bisschen Spucke und Geduld ist auch diese kleine Hürde schnell gemeistert. Die Lampe sitzt ordentlich und fest an der gewünschten Stelle der Lenkstange. Nun geht es an die Verkabelung. Auch das mitgelieferte und fest montierte Kabel an der Leuchte ist zum Glück lang genug, sodass ich das Kabel mit einfachen dünnen Kabelbinder an den vorhandenen Kabelstrang montieren kann. Da das Kabel relativ dünn ist, ist eine fast unsichtbare Montage möglich.

 

 

 

 

Technische Infos zu Vorderlampe: LED Scheinwerfer  24V 36V 48V 60V 72V, Spannung: DC 12 – 80V, Helligkeit: 120 LUX, Material: Aluminium-Legierung, wasserdicht, staubdicht,  Kabellänge: 1,5 m,  Größe: 52 x 54 x 54 mm, Drähte: 3 (Ein Draht ist für die integrierte Hupe / Nicht angeschlossen wegen StVo)

 

 

 

Mit Wago-Klemmen verbinde ich das Kabel der Leuchte mit den dafür vorgesehenen Kabeln vom Controller. Danach montiere ich wieder alles zusammen und trenne noch die Überschüsse von den Kabelbindern. Ein erster Test am Display:

 

 

 

Es geht ein Licht auf!

 

 

Ich kann es kaum glauben, ich wiederhole den Vorgang am Display noch ein paar male. Selten habe ich mich für ein „Licht an“ – „Licht-aus“ so begeistern können!!

 

 

 

Fazit

Die Lichtausbeute der 2 intergrierten LED Dioden ist eigentlich ganz gut. Ich bin sehr zufrieden. Eine Investition von knapp unter 10EUR + 20 Min Arbeitsaufwand, die sich sehen lassen kann.

 

 

 

 

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