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Maasduinen – Wenn der Herbst seine Vorbooten schickt!

Maasduinen – Wenn der Herbst seine Vorbooten schickt! Viele Völker und Religionen kennen herbstliche Feste. Gerade am Ende der Erntezeit, bei dem sich die Menschen für Erntesegen und den reichen Vorrat für den kommenden Winter bedanken, kann man am Straßenrand die einen oder anderen Bräuche beobachten. Heute fahre ich rund um die Maasduinen im niederländischen Limburg. Das vielseitige Naturgebiet befindet sich östlich der Maas und erstreckt sich von der Gemeinde Mook en Middelaar im Norden Limburgs bis nach Belfeld bei Venlo im Süden.

 

 

Jetzt zum Ende der Sommerferien beginnt langsam der Herbst und die Maasduinen zeigen ein neues Gesicht. Kurz hinter der Ortschaft Siebengewald steige ich in die Tour ein. Kiefernzapfen liegen verteilt auf den teils sandigen Radwegen und kleine Eicheln knirschen beim Überfahren unter den Rädern. Die Heide blüht im Endspurt, aber die Wäldchen werden langsam lichter. Auch wenn das Wetter noch einen blauen Himmel hergibt, das Fahren im T-Shirt ist heute fast nicht mehr möglich.Von Siebengewald aus geht es in Richtung Wellerlooi. Fährt man anfänglich noch am Rande der Duinen in einem gleichmäßigen „Auf und Ab“ auf schönen Radwegen, so ist der Löwenanteil jedoch eine Waldstrecke.

 

 

 

„Der Dank für die Frucht der Erde und deren menschlichen Arbeit“ ist der tiefere Sinn des kommenden Erntedankfestes. Das Fest der reifen Früchte ist in manchen Orten in den Niederlanden für religiöse und nichtreligiöse Menschen ein ereignisreiches Fest. In der Vorbereitungszeit trifft man oft auf Strohpuppen oder auf Kürbisse, die dekorativ in den Gärten verteilt sind. Auch beginnt langsam die Bastelzeit. Kürbisse, Kartoffeln, Kastanien, Moos, Rinde oder getrockneten Blumen sind hervorragende natürliche Bastelutensilien. Kränze aus Getreide oder Trockenblumen schmücken in den nächsten Monaten noch so manche Haustüre.

 

 

Ein großer Vogel Aussichtsturm zeigt, dass man in Wellerlooi angekommen ist. Hier macht die Tour eine Wende, denn es ist der südlichste Punkt meiner Tour. Entlang der Maas lichtes sich alles und der warme Sonnenschein ist eine Wohltat im Rücken. Ein MUST STOP ist das Reindersmeer. Eine alte Schleusenanlage wurde zu einem Restaurant umfunktioniert und wer ein bisschen Zeit hat, sollte sich das Panorama am Reindersmeer auf keinen Fall entgehen lassen!!

 

 

Ich fahre weiter in Richtung Well. Well ist bekannt für seine hervorragende Rollrasenernte. In viele Stadien und internationale Großanlagen wird der Rollrasen aus Well eingesetzt. Bevor die vorkultivierte Feldfrucht jedoch tatsächlich geerntet werden kann, wird nach der Einsaat der Rasen über 1 Jahr intensiv gepflegt. Gerade im Sommer 2018/2019 wurden Unmengen an Wasser benötigt, um die Qualität aufrecht zu halten. Auch sind am Wegesrand überal viele Blumenfelder zu sehen!

 

 

 

Ich passiere Nieuw Bergen und komme nach einiger Zeit in Afferden an. Auf dem Weg durch den Wald konnte ich noch eine Herbst – Strohpuppe begrüßen.  In  Afferden gibt es noch eine Ruine zu bestaunen. Direkt daneben ist ein sehr große Golfplatz. Durch den Wald und über ein paar Feldwegen komme ich nach eine schönen Vormittag wieder an meinem Startpunkt an.

 

 

 

Einen ausführlichen Bericht zum Thema Maasduinen und eine Tour,  zusammengefasst als PDF Dokument,  erhältst du hier:  –>FAHRRADHERZ  MAASDUINEN  SPEZIAL 2018 <–

 

 

Fazit: 

Die Maasduinen bleiben ganzjährig etwas Besonderes und eignen sich hervorragend für einen ausgedehnten Tagesausflug! Gerade jetz wo der Herbst so langsam beginnt, sind die Maasduinen besonders zu genießen.

 

 

Gesamtstrecke: 47.84 km
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