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Radeln auf Schmugglerpfaden Burlo – Vardingholter Venn

Mitten im Vardingholter Venn bei Burlo stößt man nicht nur auf Hochmoore. Direkt an der Niederländischen Grenze gelegen findet man hier und da noch sehr alte Grenzsteine  die früher den Kommiesenpatt ( plattdeutsch Zöllnerpfad) bildeten. Diese Grenzsteine  „Fürstensteine“ aus Bentheimer Sandstein tragen auf münsterländischer Seite das fürstbischöfliche Wappen und auf niederländischer Seite das geldersche Löwenwappen sowie die Jahreszahl 1766.

 

 

…alte Grenzsteine die früher den Kommiesenpatt dienten

Nicht selten wurden früher Kaffee, Tee, Tabak und Käse oder sogar lebendes Vieh im kleinen nicht legalen Grenzverkehr gehandelt. Nicht selten musste man beim Grenzübertritt damit rechnen, dass strenge Zöllner einen Bürger auf  diverse „Souvenirs“ durchsuchten. Heute im Jahr 2017 ist diese Art des „preisgünstigen“ Einkaufs nicht mehr aktuell. Gern wird jedoch in gemütlicher Runde über die Abenteuer mit den Zöllnern, über die Tricks der Schmuggler und über manches raffinierte Versteck erzählt.

 

 

Vom Entenschlatt aus, führte mich der Weg durch eine spannende Moorlandschaft entlang kleinen Schmugglerpfaden, hin zur alten Schienen, die einst den Schienenpersonenverkehr zwischen Borken und Burlo bildeten. Gelsenkirchen-Bismarck über Borken nach Winterswijk so hieß die ehemalige Route, die jedoch 1961 endete.

 

 

Fazit : Eine sehr mühselige aber dennoch spannende Tour mit dem MTB, rund um und im  Vardingholter Venn bei Burlo

 

 

Gesamtstrecke: 10.25 km
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